Gerade die Schwangerschaft ist eine gute Zeit fürs Yogaüben, da in einer sehr kurzen Zeit große Veränderungen im Inneren und Äußeren einer Frau passieren und Yoga die Möglichkeit bietet, diesen einzigartigen Prozess bewusster und achtsamer zu erleben.
Durch gezielte Übungen für die Schultern, den gesamten Rücken, das Becken, die Beinmuskulatur und den Beckenboden können schwangerschaftsbedingte Beschwerden gelindert werden oder gar nicht erst auftreten. Die Kombination aus Atem, achtsamer Bewegung, Meditation und Tönen regt Kreislauf und Stoffwechsel an, beruhigt das Nervensystem und bildet eine wundervolle Basis, um sich auf die Geburt vorzubereiten. Jede Schwangerschaft und jede Geburt ist anders. Durch das regelmäßige Üben von Yoga entsteht mehr Klarheit und Gelassenheit für den eigenen Weg, wie auch immer er aussehen mag. Körper und Atem in Verbindung zu bringen, führt zu einem besseren Verständnis für körperliche und geistige Vorgänge. Dies kann Ängste nehmen, sowie das Selbstvertrauen und die Bindung von Mutter und Kind stärken.
Wir empfehlen Yoga in der Schwangerschaft ab dem Ende der 12. Woche bis zur Geburt.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.


Die Zeit nach der Geburt ist eine sehr einzigartige und herausfordernde Zeit für eine (neue) Mama und sollte nicht auf die acht Wochen nach der Geburt reduziert werden, sondern viel mehr auf den Zeitraum, den jede Frau individuell für sich braucht.
Yoga nach der Schwangerschaft kann helfen diesen transformierenden Zeitraum etwas sanfter und achtsamer zu gestalten. MamaBaby-Einheiten bestehen aus nährenden, beruhigenden und stärkenden Yoga- und Rückbildungselementen, welche die Frau unterstützen, auf natürliche Art und Weise zu ihrem Körper zurückzufinden.
Bereits sechs bis acht Wochen nach einer vaginalen Geburt und mindestens 8 Wochen nach einer Kaiserschnittgeburt kann mit den Übungen begonnen werden. Sollte es nach der Geburt zu einer Infektion einer Geburtsverletzung (Dammriss oder -schnitt bzw. Kaiserschnittnarbe) gekommen sein, bitte erst 8 Wochen nach Abklingen der Infektion mit der Yogapraxis beginnen.
Beckenboden und tiefe Bauchmuskulatur werden wieder aktiviert. Rücken-, Schulter-, und Brustmuskeln, die während der Stillzeit und dem Alltag mit den Babies besonders beansprucht sind, werden sowohl gekräftigt als auch entspannt. Geführte Meditation, Atemübungen und Gesang wirken beruhigend und stärken die Bindung von Mutter und Kind.
Die Babies werden spielerisch eingebunden und haben dabei die Möglichkeit mit Gleichaltrigen zu interagieren oder sie einfach nur im Raum zu beobachten.
Bring eine Decke oder große Stoffwindel für Dein Baby als Unterlage und gerne auch etwas Spielzeug mit.
Thea Maillard unterstützt die Gesundheit von Frauen durch psychosoziale Beratung, Doula-Begleitung im Wochenbett, Yoga, Zykluscoaching und ihren Geburtsgeschichten Podcast. Ihr Herzensanliegen ist es, dass Frauen ein verkörpertes Verständnis ihres Körpers und ihres Zyklus entwickeln und dadurch ermächtigt sind, in ihre volle Kraft zu kommen.
Thea praktiziert seit 2011 Yoga und unterrichtet seit 2013. Sie ist spezialisiert auf therapeutisches Yoga für ganzheitliche Frauengesundheit nach Uma Dinsmore-Tuli, von der sie seit einem Jahrzehnt als Lehrerin und Mentorin begleitet wird.
Thea ist Mutter von zwei Söhnen und hat einen Kaiserschnitt und eine Hausgeburt erlebt, wodurch sie gelebte Erfahrungen zu den unterschiedlichen Geburtsmodi und dem jeweiligen Heilungsprozess teilen kann.
«Yoga ist seit 2011 ein fixer Bestandteil in meinem Leben und trotzdem sind mein Verhältnis zum Yoga und meine eigene Praxis ständig im Wandel, so wie das Leben auch! Eine klare Konstante aber ist, dass Yoga mir hilft, im Dialog mit meinem Körper zu bleiben und immer wieder auf’s Neue hinzuschauen, was grade ist. Und genau das versuche ich in meinen Klassen zu teilen, das Innehalten im Moment und der klare, ungeschönte Blick auf’s eigene Selbst.»

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